Mütterheim - Frauenklinik - Rotkreuzklinikum
Die Geschichte der Klinik an der Taxisstraße
Am 21. Mai 1916 eröffnet das neue Mütterheim an der Taxisstraße. Es ist der Vorläufer der Frauenklinik.
Die Machthaber des Dritten Reiches lösen den Verein "Mutterschutz" auf und überstellen das Haus der NS-Frauenschaft. Während des 2. Weltkrieges wird das Mütterheim zu einer gynäkologischen Klinik ausgebaut.
1953 übergibt der Freistaat Bayern die Klinik seinem bisherigen Betreiber, der Schwesternschaft München vom BRK.
1970/1971 entsteht in der Lenzfrieder Straße ein Schwesternwohnhaus. Die bisherigen Schwesternzimmer in der Klinik werden in Krankenzimmer umgewandelt.
Ab 1972 wird die Frauenklinik in einem wirtschaftlichen Verbund mit dem Rotkreuz-Krankenhaus an der Nymphenburger Straße geführt, das ebenfalls der Schwesternschaft München gehört. Die Häuser verfügen gemeinsam über 550 Betten.
1989 nimmt der neu errichtete Funktions- und Bettentrakt seinen Betrieb auf. Eine moderne Infrastruktur mit Entbindungs- und Operationsräumen, Bettenzentrale, modularem Versorgungssystem und Zentralsterilisation sichert zeitgemäße Arbeitsprozesse.
1991 findet die Sanierung der Klinik mit dem Umbau des Altbaus ihren Abschluss. Die gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung des Rotkreuz-Krankenhauses wird zeitgleich in die neue Frauenklinik verlegt. Eine moderne Fachklinik mit 180 Betten und rund 3.000 Geburten pro Jahr ist an die Stelle eines Mütterheims für mittellose Wöchnerinnen getreten.
Zum Jahresbeginn 2005 überführt die Schwesternschaft München vom BRK die Klinik gemensam mit dem Rotkreuz-Krankenhaus in die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Im Dezember 2006 werden die Frauenklinik und das Rotkreuz-Krankenhaus München endgültig zusammengeschlossen. Im Krankenhausplan des Freistaates Bayern sind die beiden Häuser nun als Rotkreuzklinikum München gGmbH mit den Standorten Nymphenburger Straße und Taxisstraße mit 435 Betten verzeichnet. Gesellschafter ist weiterhin zu 100% die Schwesternschaft München vom BRK e. V..